LAST BUT NOT LEAST .. Roadtrip Vol. 3

„all our dreams can come true if we have the courage to pursue them!
– Walt Disney“

.. diesen letzten Post über die Ostküste hab‘ ich mir bewusst bis zum Schluß aufgehoben. Eigentlich hätte ich genau das schon viel früher mit Euch teilen sollen, aber es jetzt nach knapp zwei Monaten nochmal zu erzählen ist umso schöner. Ich darf ganz bewusst und ehrlich heraus sagen, ich bin unfassbar stolz !

Aber fangen wir erstmal von vorne an 🙂

Mit dem Segelboot Wings II ging es für drei Tage auf eine Tour – Whitsundays Sailing Adventure.

Also für das Leben und Schlafen auf einem Segelboot muss man echt gemacht sein! Ich komm ja an sich schon schwer zu Fuß vorwärts aber bei diesem Hin und Her – gut, dass alles so eng und nah beieinander ist, so fällt man nicht unbedingt um 😀

Morgens ging es schon immer ziemlich früh los, sodass wir den Sonnenaufgang beobachten konnten. Wobei lange schlafen ist da eh nicht drin – selbst ich, wo immer und überall wie ein Stein schlafen kann, hatte dort echte Probleme. In einer Nacht gabs auch noch Unwetter, das heißt es hat mehr als normal gewackelt, man hört die ganze Zeit das Wasser plätschern und dazu kommt noch eine unnormale Hitze. Aber es heißt ja nicht umsonst Adventure 😉

Wir haben immer wieder zum schnorcheln und (gott sei Dank) zum essen angehalten. Auch essen ist nicht so einfach, einfach alles ist schwer, sogar sitzen haha – ach und das Thema Duschen. Ich hatte mich immer wieder gefragt, warum es in dem Klo so knallt und was die Leute dort drin treiben, bis ich selber beim duschen war. Man knallt wirklich von einer Wand zur nächsten. Das hört sich nicht nur lustig an, es ist es auch. Aber man hatte ja eh nur pro Tag 1 Minute zu duschen, also musste man sich so beeilen.

Jedenfalls gab es mega leckeres Essen an Board

eine Wahnsinns Crew ❤

Der Captain hatte seine letzte Tour und daher hat es die Crew nochmal Krachen lassen. Ich hab super nette Leute kennengelernt und hatte dazu dann noch MEIN Erlebnis schlechthin.

Allgemein durch die Ostküstentour ist mein Körper gut trainiert gewesen, mit dem Rolli ist vieles nicht zu erreichen und daher mussten oft die Krücken her oder ich musste sehr viel fahren und das ging dann total in die Arme. Aber als wir zum Whitsunday Islands National Park kamen und es hieß ‚da hoch müssen wir‘ habe ich mich selbst überrascht. Es war ein total steiler Weg über 700 Meter voller Steine, Äste und Matsch hochwärts zum Lookout. Aber ich hatte es schlussendlich geschafft, oben angekommen war ich fix und fertig aber verdammt glücklich! Es hat sich nicht nur für die atemberaubende Aussicht gelohnt.

 

Lass dir einfach nie und von keinem einreden, dass du etwas nicht kannst oder es besser wäre aufzugeben –
man kann ALLES schaffen wenn man nur nie den Glauben an sich selbst verliert!

 

 

4 Kommentare

  1. Beeindruckende Bilder und ein sehr persönlicher und berührender Bericht.

    Ich bin stolz auf „meine“ Melanie und freue mich, dass der – wohl mehr oder weniger -spontane Entschluss in so ein Abenteuer zu starten bisher mit so tollen Erlebnissen belohnt wurde❗💚

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